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Blogmas Tag 17: Manchmal ist die Liebe nur einen Kuss entfernt
Einen Augenaufschlag später denkst du daran, wie es sein könnte, wenn es immer so wäre, wie es sich gerade anfühlt. Wenn Hände ineinandergreifen und sich Halt geben, ohne stützen zu müssen. Ein Wir schlendert durch Gassen, auf der Suche nach einem Zuhause für das, was Nähe verspricht. Einen Kuss später steht man vor der Treppe, die nach oben führt. Die ein Herz zum Schlagen bringt, weil sie zwei Leben in Bewegung bringt.
Ein Nein sagt sich nicht mal mehr zum Schein. Stattessen liegen süße Worte auf Zungen, die sich und jeglichen Zweifel verschlingen. Ein Aber steht unbemerkt im Raum und verzieht sich unverrichteter Dinge durch den möglichen Ausgang. Es hätte keinen Platz gehabt. Zwischen uns, zwischen zwei, die küssend durch Gassen schlendern und süße Worte auf den Lippen tragen. Sich dabei ansehen, um sich im anderen wiederzufinden.
Diese Liebe ist nichts für Anfänger. Sie ist mehr mutige Wahl als Zufall. Für gebrannte Kinder deren gebrochene Herzen trotzdem schlagen. Gerade deswegen. Der Liebe wegen, die nicht heilen muss, sondern Scherben aufhebt, bis sie ein gemeinsames Bild ergeben. Sie sieht und liebt was nicht wahrgenommen werden will. Indem sie hält. Hältst du sie aus, bis du weißt, dass es ist, wie es war. Damals. Diesen einen Augenaufschlag später.






